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	<title>Kommentare zu: Das Einsatzführungskommando spricht</title>
	<link>http://bendler-blog.de/2009/07/28/das-einsatzfuhrungskommando-spricht/</link>
	<description>Anmerkungen zur sicherheitspolitischen Kommunikation</description>
	<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 03:18:40 +0000</pubDate>
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		<title>Von: sascha_stoltenow</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2009/07/28/das-einsatzfuhrungskommando-spricht/#comment-5350</link>
		<author>sascha_stoltenow</author>
		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 13:19:36 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2009/07/28/das-einsatzfuhrungskommando-spricht/#comment-5350</guid>
		<description>@Wachtmeister
Wie der ZDF-Beitrag von Uli Gack zeigt, wird dieses Dienstvergehen aber billigend in Kauf genommen. Auch die Nazgul-Videos der Heeresflieger sind ja weiterhin verfügbar. Insofern böte die Überarbeitung der Vorschriften durch das BMVg dem Einsatzführungskommando sicher die Gelegenheit, die eigene Position zu überdenken und im Sinne des Auftrages sowie der Soldaten neu zu interpretieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Wachtmeister<br />
Wie der ZDF-Beitrag von Uli Gack zeigt, wird dieses Dienstvergehen aber billigend in Kauf genommen. Auch die Nazgul-Videos der Heeresflieger sind ja weiterhin verfügbar. Insofern böte die Überarbeitung der Vorschriften durch das BMVg dem Einsatzführungskommando sicher die Gelegenheit, die eigene Position zu überdenken und im Sinne des Auftrages sowie der Soldaten neu zu interpretieren.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Wachtmeister</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2009/07/28/das-einsatzfuhrungskommando-spricht/#comment-5343</link>
		<author>Wachtmeister</author>
		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 06:26:57 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2009/07/28/das-einsatzfuhrungskommando-spricht/#comment-5343</guid>
		<description>@MDU
Interessante Gedanken. Ich habe aber subjektiv den Eindruck, dass Briten, Amerikaner, Niederländer, Dänen etc. auch im Verhältnis zur jeweiligen Bevölkerungsgröße bei YouTube wesentlich präsenter mit selbstproduzierten Videos sind, die häufig auch Kampfgeschehen zeigen.

Aus einen Erfahrungen kann ich aber auch bestätigen, dass einige deutsche Soldaten sich tatsächlich nur unzureichend gewürdigt fühlen und teilweise sehr professionell gestaltete Videos produziert haben, die meines Wissens aber nicht auf YouTube verfügbar sind. Außerhalb der Lager darf ja nicht gefilmt werden, und man würde bei einer Veröffentlichung ja offen ein Dienstvergehen zugeben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@MDU<br />
Interessante Gedanken. Ich habe aber subjektiv den Eindruck, dass Briten, Amerikaner, Niederländer, Dänen etc. auch im Verhältnis zur jeweiligen Bevölkerungsgröße bei YouTube wesentlich präsenter mit selbstproduzierten Videos sind, die häufig auch Kampfgeschehen zeigen.</p>
<p>Aus einen Erfahrungen kann ich aber auch bestätigen, dass einige deutsche Soldaten sich tatsächlich nur unzureichend gewürdigt fühlen und teilweise sehr professionell gestaltete Videos produziert haben, die meines Wissens aber nicht auf YouTube verfügbar sind. Außerhalb der Lager darf ja nicht gefilmt werden, und man würde bei einer Veröffentlichung ja offen ein Dienstvergehen zugeben.</p>
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	<item>
		<title>Von: MDU</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2009/07/28/das-einsatzfuhrungskommando-spricht/#comment-5299</link>
		<author>MDU</author>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 10:43:32 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2009/07/28/das-einsatzfuhrungskommando-spricht/#comment-5299</guid>
		<description>&lt;p&gt;„Letzteres könnte durchaus auch im Interesse des Einsatzführungskommandos sein. Die Flut an Berichten über die Operationen von Briten, US-Amerikanern, Niederländern, Schweden, etc.  entfaltet mehrfach Wirkung“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es kann hier auch noch ein anderer Effekt in die Überlegungen mit einfließen: Durch die offensichtlich umfangreichere Bewegtbildberichterstattung über Operationen von Briten, Franzosen, Niederländern, US-Amerikaner, … und den Mangel an Bewegtbildern bzgl. der deutschen Soldaten in ähnlichen Situationen, könnte bei dem einen oder anderen deutschen ISAF-Soldaten der Eindruck entstehen, dass die Leistungen der ausländischen Kameraden in den elektronischen Medien (auch in den deutschen) stärker gewürdigt  werden (wertneutral) als die eigenen. Die Reflexion der eigenen Leistung über die Medienberichterstattung im Fernsehen (medial konstruierte Wirklichkeit!) kann bestimmte Effekte induzieren, einschließlich des Selbstwertgefühls der Soldaten (reine Hypothese, da empirisch nicht überprüft. Wäre aber mal eine interessante Studie).&lt;br /&gt;
Dadurch, dass sich einige der deutschen ISAF-Soldaten und ihr reales (mittlerweile auch durch Kampfeinsätze geprägtes) Einsatzumfeld in der (deutschen) Fernsehberichterstattung nicht oder nur unzureichend wiederfinden (und wir wissen durch die Wahrnehmungspsychologie, dass Bilder eine stärkere Wirkung haben als Text und ihnen daher u.U. auch eine größere Bedeutung durch den Rezipienten beigemessen werden), könnten diese Soldaten Kompensation über selbstproduzierte Videos suchen, die sie dann (unkontrolliert) über Social Media Plattformen wie YouTube oder Soldatenglück einer wie auch immer gearteten Öffentlichkeit zur Verfügung stellen (auch nur reine Hypothese).&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>„Letzteres könnte durchaus auch im Interesse des Einsatzführungskommandos sein. Die Flut an Berichten über die Operationen von Briten, US-Amerikanern, Niederländern, Schweden, etc.  entfaltet mehrfach Wirkung“.</p>
<p>Es kann hier auch noch ein anderer Effekt in die Überlegungen mit einfließen: Durch die offensichtlich umfangreichere Bewegtbildberichterstattung über Operationen von Briten, Franzosen, Niederländern, US-Amerikaner, … und den Mangel an Bewegtbildern bzgl. der deutschen Soldaten in ähnlichen Situationen, könnte bei dem einen oder anderen deutschen ISAF-Soldaten der Eindruck entstehen, dass die Leistungen der ausländischen Kameraden in den elektronischen Medien (auch in den deutschen) stärker gewürdigt  werden (wertneutral) als die eigenen. Die Reflexion der eigenen Leistung über die Medienberichterstattung im Fernsehen (medial konstruierte Wirklichkeit!) kann bestimmte Effekte induzieren, einschließlich des Selbstwertgefühls der Soldaten (reine Hypothese, da empirisch nicht überprüft. Wäre aber mal eine interessante Studie).<br />
Dadurch, dass sich einige der deutschen ISAF-Soldaten und ihr reales (mittlerweile auch durch Kampfeinsätze geprägtes) Einsatzumfeld in der (deutschen) Fernsehberichterstattung nicht oder nur unzureichend wiederfinden (und wir wissen durch die Wahrnehmungspsychologie, dass Bilder eine stärkere Wirkung haben als Text und ihnen daher u.U. auch eine größere Bedeutung durch den Rezipienten beigemessen werden), könnten diese Soldaten Kompensation über selbstproduzierte Videos suchen, die sie dann (unkontrolliert) über Social Media Plattformen wie YouTube oder Soldatenglück einer wie auch immer gearteten Öffentlichkeit zur Verfügung stellen (auch nur reine Hypothese).</p>
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