<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress/2.2.1" -->
<rss version="2.0" 
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
<channel>
	<title>Kommentare zu: Vor dem Kulturwandel</title>
	<link>http://bendler-blog.de/2009/10/25/vor-dem-kulturwandel/</link>
	<description>Anmerkungen zur sicherheitspolitischen Kommunikation</description>
	<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 02:26:18 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.2.1</generator>

	<item>
		<title>Von: Notheycannot</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2009/10/25/vor-dem-kulturwandel/#comment-8487</link>
		<author>Notheycannot</author>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 13:26:56 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2009/10/25/vor-dem-kulturwandel/#comment-8487</guid>
		<description>Hallo Stefanie, 
man darf es sicht nicht so leicht machen und die Arbeit des Pressestabes nur von der sogenannten Leitfigur abhängig machen. Klar - der Minister war kein moderner Medienmann. Auf der anderen Seite ist es doch bezeichnend, wenn er Interviews lieber mit öffentlichen als mit seinen Hausmedien führt, da er deren Professionalität nicht allzu sehr schätzt.
Mit dem neuen Minister an der Spitze bieten sich Chancen - sie wollen aber durch die Verwaltungsbürokratie und die Verteidigungsbeamten auch vorbereitet und genutzt werden. Und auch für den Apparat Pressestab BMVg gilt: Innovation und Modernisierung sind nicht die ihm innewohnenden Begriffe... die Medienarbeit im aktuellen Fall der Bombardierung zweier Tanklaster und deren Nachwirkungen spricht ja Bände - also : mehr Orientierung zum Kunden hin tut not - nicht das weitere Verbreiten von Staatsfernsehen- hier schaltet der Soldat sowieso eher ab. 
Daher meine Aufforderung an die Berliner Presseverwalter: Nur Mut und alte Zöpfe konsequent abschneiden!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Stefanie,<br />
man darf es sicht nicht so leicht machen und die Arbeit des Pressestabes nur von der sogenannten Leitfigur abhängig machen. Klar - der Minister war kein moderner Medienmann. Auf der anderen Seite ist es doch bezeichnend, wenn er Interviews lieber mit öffentlichen als mit seinen Hausmedien führt, da er deren Professionalität nicht allzu sehr schätzt.<br />
Mit dem neuen Minister an der Spitze bieten sich Chancen - sie wollen aber durch die Verwaltungsbürokratie und die Verteidigungsbeamten auch vorbereitet und genutzt werden. Und auch für den Apparat Pressestab BMVg gilt: Innovation und Modernisierung sind nicht die ihm innewohnenden Begriffe&#8230; die Medienarbeit im aktuellen Fall der Bombardierung zweier Tanklaster und deren Nachwirkungen spricht ja Bände - also : mehr Orientierung zum Kunden hin tut not - nicht das weitere Verbreiten von Staatsfernsehen- hier schaltet der Soldat sowieso eher ab.<br />
Daher meine Aufforderung an die Berliner Presseverwalter: Nur Mut und alte Zöpfe konsequent abschneiden!!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefanie Marschke</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2009/10/25/vor-dem-kulturwandel/#comment-7300</link>
		<author>Stefanie Marschke</author>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 18:34:11 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2009/10/25/vor-dem-kulturwandel/#comment-7300</guid>
		<description>Wie zu hören ist, hat der Pressestab sein Leittier verloren. Nach vier Jahren erfolgreich versteckter Kompetenz muss den verbliebenen Mitarbeitern wohl ein großer Glückwunsch ausgesprochen werden: Ihr habt es geschafft, die Freiheit des Denkens und des Wortes hat Euch wieder.
Die Zeit skrupelloser Machtarroganz ist zu Ende gegangen. Alle Angehörigen des Pressestabs werden wohl auf den Tischen getanzt und sich vor Freude besoffen haben (ausgenommen jene Zeitgenossen, die sich selbst durch charakterliche Schwäche auszeichnen und dem schwarzen Tyrann sklavisch und hundsföttisch dienlich waren).
Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir hoffen für Euch mit, dass Eure Kompetenz nun wieder Beachtung findet und sich die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des BMVg zurück orientieren kann zu Transparenz und Wahrhaftigkeit. Vielleicht werden Eure Ideen für moderne Kommunikationswege zukünftig nicht länger unterdrückt und wir finden bald etwas von Euch und Eurem hoffentlich souveränen neuen Minister bei facebook oder twitter oder einfach nur in einem chatroom oder Ihr betreibt ein eigenes Blog!?
Auch wenn der neue Minister wieder dem schwarzen Block angehört, braucht er mit Blick auf seinen Vorgänger nicht viel, um dem Amt des Verteidigungsministers wieder Würde und Bedeutung zu verleihen. Vielleicht nimmt er dann auch die Informationspolitik seines Hauses ernst, betrachtet sie nicht nur durch eine parteilpolitische Brille und verzichtet auf die Fortsetzung der Ausübung des Amtes als Ich-AG.
Herzlichst, Eure Stefanie</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie zu hören ist, hat der Pressestab sein Leittier verloren. Nach vier Jahren erfolgreich versteckter Kompetenz muss den verbliebenen Mitarbeitern wohl ein großer Glückwunsch ausgesprochen werden: Ihr habt es geschafft, die Freiheit des Denkens und des Wortes hat Euch wieder.<br />
Die Zeit skrupelloser Machtarroganz ist zu Ende gegangen. Alle Angehörigen des Pressestabs werden wohl auf den Tischen getanzt und sich vor Freude besoffen haben (ausgenommen jene Zeitgenossen, die sich selbst durch charakterliche Schwäche auszeichnen und dem schwarzen Tyrann sklavisch und hundsföttisch dienlich waren).<br />
Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir hoffen für Euch mit, dass Eure Kompetenz nun wieder Beachtung findet und sich die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des BMVg zurück orientieren kann zu Transparenz und Wahrhaftigkeit. Vielleicht werden Eure Ideen für moderne Kommunikationswege zukünftig nicht länger unterdrückt und wir finden bald etwas von Euch und Eurem hoffentlich souveränen neuen Minister bei facebook oder twitter oder einfach nur in einem chatroom oder Ihr betreibt ein eigenes Blog!?<br />
Auch wenn der neue Minister wieder dem schwarzen Block angehört, braucht er mit Blick auf seinen Vorgänger nicht viel, um dem Amt des Verteidigungsministers wieder Würde und Bedeutung zu verleihen. Vielleicht nimmt er dann auch die Informationspolitik seines Hauses ernst, betrachtet sie nicht nur durch eine parteilpolitische Brille und verzichtet auf die Fortsetzung der Ausübung des Amtes als Ich-AG.<br />
Herzlichst, Eure Stefanie</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: VB</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2009/10/25/vor-dem-kulturwandel/#comment-7290</link>
		<author>VB</author>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 14:22:40 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2009/10/25/vor-dem-kulturwandel/#comment-7290</guid>
		<description>Der Testfall wird die ISAF-Mandatsverlängerung. Setzt er sich wirklich ein oder redet er nur schön daher??</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Testfall wird die ISAF-Mandatsverlängerung. Setzt er sich wirklich ein oder redet er nur schön daher??</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: James</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2009/10/25/vor-dem-kulturwandel/#comment-7237</link>
		<author>James</author>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 09:38:27 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2009/10/25/vor-dem-kulturwandel/#comment-7237</guid>
		<description>Kulturwandel gut und schön. Vielleicht wäre es auch angebracht, dass mit der veränderten Personalie Mal darüber nachgedacht wird, wie wir in Afghanistan das Blatt wenden oder gar bündnisgemeinsam erfolgreich werden oder - ich traue mich kaum es in Deutschland auszusprechen - uns durchsetzen, den Konflikt für uns entscheiden... Aua.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kulturwandel gut und schön. Vielleicht wäre es auch angebracht, dass mit der veränderten Personalie Mal darüber nachgedacht wird, wie wir in Afghanistan das Blatt wenden oder gar bündnisgemeinsam erfolgreich werden oder - ich traue mich kaum es in Deutschland auszusprechen - uns durchsetzen, den Konflikt für uns entscheiden&#8230; Aua.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan Lorenz</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2009/10/25/vor-dem-kulturwandel/#comment-7162</link>
		<author>Stefan Lorenz</author>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 20:42:06 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2009/10/25/vor-dem-kulturwandel/#comment-7162</guid>
		<description>Auch ich sehe dem neuen IBuK erwartungsfroh entgegen, der Koalitionsvertrag gibt ja recht weitreichende Pläne preis, nicht nur ein neues Laufbahnrecht und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf nein es soll die gesamte Führungsstruktur mit all ihren Ämtern und Stäben geprüft werden.
Können wir hoffen das dann nicht nur die Wehrpflichtigen und Unteroffiziere gestrichen werden weil man vielen Stabsoffizieren immer noch Perspektiven bieten muss!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch ich sehe dem neuen IBuK erwartungsfroh entgegen, der Koalitionsvertrag gibt ja recht weitreichende Pläne preis, nicht nur ein neues Laufbahnrecht und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf nein es soll die gesamte Führungsstruktur mit all ihren Ämtern und Stäben geprüft werden.<br />
Können wir hoffen das dann nicht nur die Wehrpflichtigen und Unteroffiziere gestrichen werden weil man vielen Stabsoffizieren immer noch Perspektiven bieten muss!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Benedikt Kühn</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2009/10/25/vor-dem-kulturwandel/#comment-7148</link>
		<author>Benedikt Kühn</author>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 15:56:37 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2009/10/25/vor-dem-kulturwandel/#comment-7148</guid>
		<description>Ich stimme Hans-Heinrich Dieter in seiner Bewertung zu. Vor allem würde ich mir von zu Guttenberg wünschen, dass er sich aktiv vor die Soldaten stellt und auch kommunikativ nicht länger so tut, als seien Deutschland und die Bundeswehr gewissermaßen von höheren Mächten in die Auseinandersetzung "hineingezogen" worden. Es wird Zeit, nicht mehr nach Ausreden für eigenes Handeln zu suchen, sondern die eigene Vorgehensweise offensiv in den Medien zu vertreten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stimme Hans-Heinrich Dieter in seiner Bewertung zu. Vor allem würde ich mir von zu Guttenberg wünschen, dass er sich aktiv vor die Soldaten stellt und auch kommunikativ nicht länger so tut, als seien Deutschland und die Bundeswehr gewissermaßen von höheren Mächten in die Auseinandersetzung &#8220;hineingezogen&#8221; worden. Es wird Zeit, nicht mehr nach Ausreden für eigenes Handeln zu suchen, sondern die eigene Vorgehensweise offensiv in den Medien zu vertreten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hans-Heinrich Dieter</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2009/10/25/vor-dem-kulturwandel/#comment-7141</link>
		<author>Hans-Heinrich Dieter</author>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 14:08:11 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2009/10/25/vor-dem-kulturwandel/#comment-7141</guid>
		<description>Danke für die treffende Darstellung.
Nach vier mageren, wenig ergiebigen und teilweise frustrierenden Jahren stimmt die Personalentscheidung für zu Guttenberg froh. Und auch ich bin der Meinung, dass ein grundlegender sicherheitspolitischer Kulturwandel dringend geboten ist, beginnend mit der grundsätzlichen Aufarbeitung unseres Engagements in Afghanistan. 
Für Afghanistan brauchen wir ein sicherheitspolitisches Zielsystem und ein militärstrategisches Konzept als Grundlage für politische Entscheidungen und die lange überfällige öffentliche und ehrliche Diskussion.
Für zu Guttenberg wird es jetzt zunächst darauf ankommen, diese ehrliche und an der realen Lage orientierte sicherheitspolitische Diskussion zum Afghanistaneinsatz anzustoßen, um bei den Parlamentsentscheidungen im Dezember nachhaltig bessere quantitative und qualitative Rahmenbedingungen für den Einsatz unserer Staatsbürger am Hindukusch zu erwirken. 
Für die Bundeswehr gibt es nach vier Jahren wieder Hoffnung!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für die treffende Darstellung.<br />
Nach vier mageren, wenig ergiebigen und teilweise frustrierenden Jahren stimmt die Personalentscheidung für zu Guttenberg froh. Und auch ich bin der Meinung, dass ein grundlegender sicherheitspolitischer Kulturwandel dringend geboten ist, beginnend mit der grundsätzlichen Aufarbeitung unseres Engagements in Afghanistan.<br />
Für Afghanistan brauchen wir ein sicherheitspolitisches Zielsystem und ein militärstrategisches Konzept als Grundlage für politische Entscheidungen und die lange überfällige öffentliche und ehrliche Diskussion.<br />
Für zu Guttenberg wird es jetzt zunächst darauf ankommen, diese ehrliche und an der realen Lage orientierte sicherheitspolitische Diskussion zum Afghanistaneinsatz anzustoßen, um bei den Parlamentsentscheidungen im Dezember nachhaltig bessere quantitative und qualitative Rahmenbedingungen für den Einsatz unserer Staatsbürger am Hindukusch zu erwirken.<br />
Für die Bundeswehr gibt es nach vier Jahren wieder Hoffnung!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

