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	<title>Kommentare zu: Exit everywhere - Abzug allerorten</title>
	<link>http://bendler-blog.de/2009/11/17/exit-everywhere-abzug-allerorten/</link>
	<description>Anmerkungen zur sicherheitspolitischen Kommunikation</description>
	<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 03:11:11 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Von: Hans-Heinrich Dieter</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2009/11/17/exit-everywhere-abzug-allerorten/#comment-7810</link>
		<author>Hans-Heinrich Dieter</author>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 21:47:32 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2009/11/17/exit-everywhere-abzug-allerorten/#comment-7810</guid>
		<description>@ J.König

Es gibt leider keine konkreten Vorgaben, deswegen kann es auch meinerseits keine ausschließlich negative Bewertung geben.
Ich habe keine Vorschläge zu machen, sondern beklage das Fehlen konkreter politischer Vorschläge.
Es sind keine konkreten politischen Kriterien für das Ende von ISAF bekannt, das ist das zu beklagende politische Versäumnis.
Für Konzepte und Strategien sind die zuständig, die die -gewählt - politische Verantwortung tragen. Ich sage meine Meinung als informierter Bürger. Mit freier Meinungsäußerung scheinen Sie ein ganz persönliches Problem zu haben. Ganz ohne "Verlaub".</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ J.König</p>
<p>Es gibt leider keine konkreten Vorgaben, deswegen kann es auch meinerseits keine ausschließlich negative Bewertung geben.<br />
Ich habe keine Vorschläge zu machen, sondern beklage das Fehlen konkreter politischer Vorschläge.<br />
Es sind keine konkreten politischen Kriterien für das Ende von ISAF bekannt, das ist das zu beklagende politische Versäumnis.<br />
Für Konzepte und Strategien sind die zuständig, die die -gewählt - politische Verantwortung tragen. Ich sage meine Meinung als informierter Bürger. Mit freier Meinungsäußerung scheinen Sie ein ganz persönliches Problem zu haben. Ganz ohne &#8220;Verlaub&#8221;.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: J.König</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2009/11/17/exit-everywhere-abzug-allerorten/#comment-7807</link>
		<author>J.König</author>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 19:43:14 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2009/11/17/exit-everywhere-abzug-allerorten/#comment-7807</guid>
		<description>@ Hans-Heinrich Dieter

Na dann würde ich gerne mal, nach der hier eingestellten ausschließlich negativen Bewertung der Vorgaben, Ihre Vorschläge mal lesen wollen. Bislang stehen Ihre aus. 

Und mit Verlaub, die jetzt bekannten politischen Kriterien für ein Ende ISAF sind das eine, aber ich harre ihrer, dann doch wohl eher persönlich gemeinten und nicht politisch zu verantworten, Empfehlungen und Ratschläge.

Da bin ich ja echt mal gespannt, was Sie da anzubieten haben, denn die formulierte Kritik an den Vorhaben - mit Verlaub- sind ja kein Politikkonzept.

Ich harre und lese mal nach. Nix für Ungut</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Hans-Heinrich Dieter</p>
<p>Na dann würde ich gerne mal, nach der hier eingestellten ausschließlich negativen Bewertung der Vorgaben, Ihre Vorschläge mal lesen wollen. Bislang stehen Ihre aus. </p>
<p>Und mit Verlaub, die jetzt bekannten politischen Kriterien für ein Ende ISAF sind das eine, aber ich harre ihrer, dann doch wohl eher persönlich gemeinten und nicht politisch zu verantworten, Empfehlungen und Ratschläge.</p>
<p>Da bin ich ja echt mal gespannt, was Sie da anzubieten haben, denn die formulierte Kritik an den Vorhaben - mit Verlaub- sind ja kein Politikkonzept.</p>
<p>Ich harre und lese mal nach. Nix für Ungut</p>
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	<item>
		<title>Von: Hans-Heinrich Dieter</title>
		<link>http://bendler-blog.de/2009/11/17/exit-everywhere-abzug-allerorten/#comment-7806</link>
		<author>Hans-Heinrich Dieter</author>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 16:44:48 +0000</pubDate>
		<guid>http://bendler-blog.de/2009/11/17/exit-everywhere-abzug-allerorten/#comment-7806</guid>
		<description>"Abzug allerorten" ist ein gutes Beispiel für höchst vordergründige Politik.
Zu Guttenberg tritt telegen und medial eindrucksvoll auf. Ob er "so klug" und "extrem geschickt" ist, wird sich erst noch erweisen müssen. Ich hoffe das Beste für die Bundeswehr.
Deutschland bekennt sich zum "Abzug in Verantwortung". Deswegen sagt der Verteidigungsminister zurecht, dass vor einem Abzug erst Kriterien erfüllt sein müssen. Diese Kriterien sind aber noch nicht konkret definiert. Deswegen kann es auch noch keine "konkreten Abzugsszenarien" geben.
Alle reden von "Exit-Strategie" und vergessen, dass unter professionellen Gesichtspunkten der geplante Exit Teil einer Strategie ist. Eine Strategie im Sinne von Zielen, Handlungsoptionen, Maßstäben, Kriterien für Erfolg und Beendigung des Engagements in Afghanistan haben weder die NATO noch Deutschland.
Deutliche Reduzierung der Korruption ist nur eine der Zielsetzungen. Afghanistan liegt nach neuesten Erhebungen auf dem vorletzten Platz von 180 Staaten. Da gibt es viel zu tun. Ohne deutlich reduzierte Korruption gibt es keine funktionierende Polizei. Ohne beherrschbare Korruption -und solange jeder Warlord mit etwas Geld ausgebildete Soldaten in Scharen kaufen kann- gibt es auch keine stabile Afghan National Army, der man Sicherheitsaufgaben anvertrauen kann. Da verkommt jeder spekulative politische Zeitplan sehr schnell zur Makulatur.
Deswegen wird Afghanistan uns noch lange Kraft und Geld kosten. Der britische Ansatz "Declare victory and pull out" verträgt sich genauso wenig mit "Abzug in Verantwortung" wie verfrühte oder nur wohlklingende Botschaften.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Abzug allerorten&#8221; ist ein gutes Beispiel für höchst vordergründige Politik.<br />
Zu Guttenberg tritt telegen und medial eindrucksvoll auf. Ob er &#8220;so klug&#8221; und &#8220;extrem geschickt&#8221; ist, wird sich erst noch erweisen müssen. Ich hoffe das Beste für die Bundeswehr.<br />
Deutschland bekennt sich zum &#8220;Abzug in Verantwortung&#8221;. Deswegen sagt der Verteidigungsminister zurecht, dass vor einem Abzug erst Kriterien erfüllt sein müssen. Diese Kriterien sind aber noch nicht konkret definiert. Deswegen kann es auch noch keine &#8220;konkreten Abzugsszenarien&#8221; geben.<br />
Alle reden von &#8220;Exit-Strategie&#8221; und vergessen, dass unter professionellen Gesichtspunkten der geplante Exit Teil einer Strategie ist. Eine Strategie im Sinne von Zielen, Handlungsoptionen, Maßstäben, Kriterien für Erfolg und Beendigung des Engagements in Afghanistan haben weder die NATO noch Deutschland.<br />
Deutliche Reduzierung der Korruption ist nur eine der Zielsetzungen. Afghanistan liegt nach neuesten Erhebungen auf dem vorletzten Platz von 180 Staaten. Da gibt es viel zu tun. Ohne deutlich reduzierte Korruption gibt es keine funktionierende Polizei. Ohne beherrschbare Korruption -und solange jeder Warlord mit etwas Geld ausgebildete Soldaten in Scharen kaufen kann- gibt es auch keine stabile Afghan National Army, der man Sicherheitsaufgaben anvertrauen kann. Da verkommt jeder spekulative politische Zeitplan sehr schnell zur Makulatur.<br />
Deswegen wird Afghanistan uns noch lange Kraft und Geld kosten. Der britische Ansatz &#8220;Declare victory and pull out&#8221; verträgt sich genauso wenig mit &#8220;Abzug in Verantwortung&#8221; wie verfrühte oder nur wohlklingende Botschaften.</p>
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